Chakana Anhänger – Serpentin mit Band
Artikelnummer: 2550Detaillierte Produktbeschreibung
Die Chakana ist das wichtigste Symbol der andinen Kultur. Nach der Tradition stellt sie ein Konzept dar, das mehrere Bedeutungsebenen und Komplexitäten aufweist, je nachdem, wie es verwendet und interpretiert wird.
Chakana, auch „chaka hanan“ genannt, bedeutet „Brücke zum Gipfel“. Sie wird auch mit dem Sternbild des Kreuz des Südens in Verbindung gebracht und stellt eine Synthese der andinen Kosmovision dar. Sie verbindet Astronomie mit den Jahreszeiten und spiegelt das gesamte andine System wider – spirituell, religiös und weltanschaulich.
Die Chakana, verstanden als Brücke oder Kreuzung, erscheint an der Stelle, an der sich Linien schneiden, die von oben nach unten – vertikal – und von links nach rechts – horizontal – verlaufen. Dadurch entstehen zwei „heilige Räume“, die einander entgegengesetzt und zugleich ergänzend sind.
Die erste, vertikale Projektion, ist nach traditioneller Auslegung in eine männliche und eine weibliche Hälfte geteilt. Die zweite, horizontale Projektion, ist in eine Hälfte der „himmlischen Wesen“ und eine Hälfte der „irdischen und unterirdischen Wesen“ geteilt. Die Ausrichtung von oben nach unten wird mit männlichen Konnotationen verbunden, während die Ausrichtung von unten nach oben mit weiblichen Konnotationen verbunden wird.
Die Chakana hat die Form eines X, und ihre Diagonalen verbinden die vier Ecken des „Hauses“, also des Universums. Die Chakana ist ein andines Symbol der Verbindung des Ganzen. Der Raum oberhalb der horizontalen Linie stellt Hanaq Pacha dar – die obere Welt, die „obere Ebene“. Der Raum unterhalb der horizontalen Linie stellt Kay Pacha dar – diese Welt. Die Kommunikationskanäle zwischen diesen Welten sind nach andiner Tradition Quellen, Lagunen und Berge.
Im andinen Verständnis existieren viele Beziehungen der Entsprechung und Komplementarität – zum Beispiel zwischen Decke und Boden, Sonne und Feuer, Tag und Nacht sowie Mann und Frau. Diese Beziehungen zeigen die Richtung, die zu folgen ist, und erinnern an das Gleichgewicht zwischen den einzelnen Teilen der Welt.
Herkunftsland: Peru
Importeur: Malvarenaco CZ s.r.o.
Überblick über andine Zeremonien
| Ungefähres Datum | Zeremonie | Aymara-Name | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| 21.06. | Großes Fest des Sonnengottes | Willka Hatch Laimi | Fest der Sonne. Solarer Jahresbeginn. Im Quechua Inti Raymi, im Aymara Machaq Mara. Größte Entfernung zwischen Sonne und Erde. Symbolisiert die ewige Verbindung zwischen Sonne und Mensch. |
| 01.08. | Verehrung der Pachamama | Wilancha | Die Wilancha-Zeremonie wird durchgeführt, um Pachamama (Mutter Erde) um Erlaubnis zu bitten, das Land zu bearbeiten und mit der Aussaat zu beginnen. Nach andiner Tradition erwacht Pachamama in dieser Zeit. |
| 22.09. | Bitte um eine gute Ernte | Auti Willka Chika | Zeremonie der Vorzeichen und Wünsche für eine gute Ernte. |
| 02.11. | Verehrung der Verstorbenen | Shakhatas und Hiwatas | Zeremonie des Respekts gegenüber den Shakhatas und Hiwatas – Seelen und Geistern. |
| 22.12. | Rückkehr der Sonne | Willka Kuti | Mitte des Jahres. Änderung der Sonnenrichtung. |
| 02.02. | Segnung der Ernte | Anatas | Heute mit dem Karneval verbunden. Ein landwirtschaftliches Fest, bei dem die wachsenden Felder gesegnet werden. Auch neue Tiere werden markiert. |
| 23.03. | Herbst-Tagundnachtgleiche | Hallu Willka Chika | Zeit, in der die Pflanzen ihre Reife erreichen. Beginn des Kostens der Erntefrüchte. Fest der Reife. Beginn des Übergangs von Kindern ins Jugendalter. |
| 03.05. | Erlaubnis zur Ernte | — | Tag der Chakana. Das Sternbild des Kreuz des Südens nimmt die Form eines perfekten Kreuzes an, in vertikaler Ausrichtung zum Südpol. Pachamama wird um Erlaubnis gebeten, die Ernte einzubringen. |
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